E-Rechnung in Schweden
Schweden ist in Bezug auf die E-Rechnung eines der fortschrittlichsten europäischen Länder. Obwohl sie für private Unternehmen bei B2B-Transaktionen noch nicht obligatorisch ist, ist ihre Einführung im öffentlichen Sektor weit verbreitet und auch in der Privatwirtschaft sehr üblich.
Merkmale der elektronischen Rechnung in Schweden
Schweden hat sich hinsichtlich E-Invoicing als eines der fortschrittlichsten Länder in Europa konsolidiert. Die Pflicht zur Verwendung der elektronischen Rechnung begann im Jahr 2008 für zentrale Regierungseinrichtungen und wurde im Jahr 2019 auf alle regionalen und kommunalen Verwaltungen ausgeweitet. Die öffentlichen Einrichtungen lassen nur Rechnungen zu, die den in schwedischen und europäischen Vorschriften festgelegten Standards entsprechen, wie z. B. Peppol BIS 3.0.
Im B2B-Sektor ist der Einsatz der elektronischen Rechnung nicht zwingend vorgeschrieben, aber aufgrund seiner Vorteile in Bezug auf Effizienz und Nachhaltigkeit in vielen Unternehmen gängige Praxis. Im Februar 2023 beantragten DIGG, Skatteverket und Bolagsverket bei der Regierung, ein mögliches E-Invoicing-Mandat im B2B- und G2B-Bereich zu prüfen. Dadurch könnte sich das Panorama in den kommenden Jahren verändern.
Verpflichtung
Seit 2019 besteht für öffentliche Einrichtungen die Pflicht, elektronische Rechnungen nur nach dem nationalen Standard zu erhalten, der aus der Europäischen Richtlinie 2014/55/EU abgeleitet ist.
Im privaten Sektor besteht diese Pflicht nicht, obwohl das E-Invoicing in schwedischen Unternehmen wegen seiner Effizienz, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit weit verbreitet ist.
Seit März 2024 müssen Lieferanten bei öffentlichen Verkehrsprojekten über 50 Millionen Kronen Umweltdaten anhand elektronischer Lieferscheine melden.
Seit dem 1. März 2025 sieht die schwedische Zollbehörde (Tullverket) ein neues E-Invoicingsystem auf der Grundlage des Peppol BIS Billing 3-Formats vor.
e-Rechnung Workflow
Das Peppol-Netzwerk ist dank seiner hohen Sicherheit, Effizienz und internationalen Abdeckung das in Schweden für den Austausch elektronischer Dokumente am weitesten verbreitete Netzwerk.. Schweden besitzt keine zentralisierte staatliche Plattform. Die Unternehmen können für die Ausstellung, Validierung und den Versand ihrer E-Rechnungen über das Peppol-Netz oder andere zugelassene Kanäle autorisierte Dienstleister frei wählen.
Rechnungsformat
Der SFTI-Standard ESAP 6 wird ab dem 1. Juli 2025 zugunsten von Peppol BIS nicht mehr empfohlen.
Svefaktura ist das andere zulässige nationale Format .
Elektronische Signatur
Für Rechnungen, die für den öffentlichen oder privaten Sektor bestimmt sind, ist keine elektronische Signaturen vorgeschrieben.
Archivierung
E-Rechnungen müssen mindestens 7 Jahre aufbewahrt werden.
Häufige gestellte Fragen
Ist die Peppol-Verwendung in Schweden Pflicht?
In den Beziehungen mit dem öffentlichen Sektor ist die Einhaltung einer anerkannten Norm obligatorisch. Dabei ist Peppol BIS 3.0 die gängigste. Es besteht keine spezifische gesetzliche Verpflichtung zur Verwendung von Peppol, aber die validierten Formate müssen eingehalten werden.
Was ist SFTI?
Single Face To Industry (SFTI) ist die schwedische Initiative zur Digitalisierung und Standardisierung der öffentlichen Beschaffungsprozesse. Sie legt die Normen und Leitlinien für das E-Invoicing und für andere elektronische Dokumente im öffentlichen Sektor fest.
Soll die elektronische Rechnung im B2B-Bereich obligatorisch werden?
Derzeit nicht, aber die Behörden haben die Prüfung dieser Möglichkeit bei der Regierung beantragt. Ausgehend von laufenden Studien könnte es in den kommenden Jahren zu Änderungen kommen.
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