Merkmale der e-Rechnung auf den Philippinen

Auf den Philippinen wird ein CTC-Modell (Continuous Transaction Controls) ähnlich wie in anderen asiatischen Ländern eingeführt, mit Online-Validierung durch die Steuerverwaltung.

Das nationale elektronische Rechnungsstellungssystem heißt Electronic Invoicing/Receipting System (EIS) und wird vom Bureau of Internal Revenue (BIR) verwaltet.

Dieses System ermöglicht es den Steuerzahlern, Rechnungen und Quittungen in einem strukturierten Format (JSON oder XML) elektronisch zu übermitteln, die dann vom BIR validiert und gespeichert werden.

Über das EIS können Unternehmen Electronic Sales Invoices (ESI) und Electronic Receipts (ER) ausstellen, die die herkömmlichen Papierversionen ersetzen.

Verpflichtung

Im Oktober 2025 erließ das BIR die Steuerverordnung RR 026-2025, in der angekündigt wird, dass die Frist für die erste Gruppe von Ausstellern elektronischer Rechnungen und die Vorbereitung für das e-Reporting bis zum 31. Dezember 2026 verlängert wurde.

Die ersten betroffenen Unternehmen werden Großsteuerzahler mit Einnahmen von über einer Milliarde philippinischer Pesos, E-Commerce-Unternehmen sowie Steuerpflichtige sein, die CAS- und CBA-Systeme mit elektronischer Rechnungsstellung nutzen.

Rechnungsformat

Elektronische Rechnungen müssen den vom BIR festgelegten technischen Standards entsprechen:

  • Strukturiertes Format: JSON oder XML.
  • Arten von Dokumenten: Electronic Sales Invoice (ESI), Electronic Receipt (ER), und Credit/Debit Notes.

Elektronische Signatur

Elektronische Rechnungen müssen eine digitale Signatur oder ein Authentifizierungszertifikat enthalten, das die Unversehrtheit des Dokuments während der Laufzeit des Pilotprogramms gewährleistet.

Archivierung

Die Steuerzahler müssen elektronische Kopien aller ausgestellten und erhaltenen Rechnungen mindestens 10 Jahre lang in einem Format aufbewahren, das ihre Lesbarkeit, Integrität und Zugänglichkeit gewährleistet.

Das BIR unterhält auch ein zentrales Register der validierten Dokumente, auf das die Unternehmen im Falle von Prüfungen zugreifen können.

Ausstellungsprozess von elektronischen Rechnungen in

Der Ausstellungsprozess innerhalb des EIS-Systems folgt dem Modell der kontinuierlichen Transaktionskontrolle (CTC). Die Steuerzahler sind verpflichtet, elektronische Rechnungen in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit vor der Lieferung der Ware oder Dienstleistung zu übermitteln.

  1. Ausstellung: EDICOM stellt die elektronische Rechnung im gewünschten Format (JSON/XML) aus.
  2. Übermittlung: Die Rechnung wird elektronisch über die API an das EIS des BIR gesendet.
  3. Validierung: Das EIS-System prüft die Informationen und stellt ein Acknowledgement Receipt (AR) aus. Jede Rechnung muss eine vom BIR-System vergebene Unique Invoice Identification Number (UUID) enthalten.
  4. Lieferung: Nach der Validierung kann die Rechnung zusammen mit dem AR an den Endkunden geschickt werden.

Dieses Modell gewährleistet eine Steuerkontrolle in Echtzeit, verringert die Steuerhinterziehung und optimiert die Verwaltungsabläufe.
 

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