Elektronische Rechnung in Kenia
Die kenianische Steuerbehörde (Kenya Revenue Authority, KRA) hat das Tax Invoice Management System (TIMS) eingeführt, ein System, das die für die Mehrwertsteuer registrierten Unternehmen verpflichtet, jede Transaktion in Echtzeit an die Steuerbehörde zu melden. Dieses System soll die Effizienz der Steuererhebung verbessern und die Steuerhinterziehung verringern.
Merkmale der elektronischen Rechnungsstellung in Kenia
Ab dem 30. November 2022 müssen alle für Mehrwertsteuerzwecke registrierten Steuerzahler der Verpflichtung nachkommen, elektronische Rechnungen über TIMS auszustellen. Diese Maßnahme ist für alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen in Kenia verbindlich.
Die kenianische Steuerbehörde (Kenya Revenue Authority, KRA) ist die für die Verwaltung und Überwachung des elektronischen Rechnungssystems in Kenia zuständige Stelle.
Verpflichtung
Ab dem 30. November 2022 müssen alle für Mehrwertsteuerzwecke registrierten Steuerzahler der Verpflichtung nachkommen, elektronische Rechnungen über TIMS auszustellen. Diese Maßnahme ist für alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen in Kenia verbindlich.
Rechnungsformat
Elektronische Rechnungen müssen in Kenia im JSON-Format (JavaScript Object Notation) erstellt werden, einem weit verbreiteten Standard für die Übertragung strukturierter Daten.
Die Verwendung von JSON ermöglicht eine schnelle und effiziente Verarbeitung der Rechnungen im Tax Invoice Management System (TIMS) und gewährleistet die korrekte Interpretation der Daten durch die Kenya Revenue Authority (KRA)
Elektronische Rechnung
Die Anwendung einer elektronischen Signatur auf Rechnungen ist obligatorisch, um die Authentizität und Integrität des Dokuments zu gewährleisten.
Um diese Anforderung zu erfüllen, müssen die über das TIMS erstellten Rechnungen von einer Kontrolleinheit validiert und digital signiert werden, die für Folgendes zuständig ist:
- Alle Rechnung müssen bei der Übertragung elektronisch Signiert werden
- Verschlüsselte Information, um deren Sicherheit und Vertraulichkeit zu gewährleisten.
- Übermittlung der Rechnung an die KRA in Echtzeit oder wenn die Konnektivität dies zulässt.
Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Rechnungsstellungslösungen ein mit den KRA-Vorschriften kompatibles E-Signatur-Modul enthalten, um Probleme bei der Einhaltung der Vorschriften zu vermeiden.
Archivierung
Unternehmen müssen elektronische Rechnungen gemäß den Vorschriften der KRA 5 Jahre lang aufbewahren. Es ist wichtig, dass die Rechnungen sicher aufbewahrt werden und im Falle von Betriebsprüfungen oder Steuerinspektionen zur Einsichtnahme zur Verfügung stehen.
Steuerkontrolle
Elektronische Rechnungen müssen über ein Gerät, die so genannte Control Unit, an die KRA übermittelt werden, das folgende Funktionen erfüllt:
Validierung der Rechnungsdaten zum Zeitpunkt der Ausstellung, Generierung einer eindeutigen Rechnungsnummer für jede Rechnung oder Quittung, Übermittlung der elektronischen Rechnung an die KRA in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit und Generierung von Gutschriften und Belastungsanzeigen zur Korrektur oder Ergänzung einer Rechnung.
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