Belgien: Verpflichtende E-Rechnung ab 2026 und E-Reporting ab 2028

Vorbereitung von Geschäftssystemen auf die Peppol-basierte Vorschrift in Belgien
Seit Januar 2026 verlangt Belgien von den im Land umsatzsteuerlich registrierten Unternehmen, dass sie bei ihren B2B-Geschäften strukturierte elektronische Rechnungen ausstellen und empfangen.
Der Übergang ist nicht nur als Verpflichtung zum E-Invoicing zu verstehen. Er nimmt auch die nächste regulatorische Entwicklung vorweg: ein für 2028 geplantes E-Reporting-Modell nahezu in Echtzeit, dass die Rolle von Peppol, die Formate EN 16931 und die Fähigkeit zum Austausch strukturierter, rückverfolgbarer und validierter Daten stärkt. Dieser Rahmen wurde bereits detaillierter definiert, als die Verpflichtung zur elektronischen B2B-Rechnung in Belgien bestätigt wurde, und nun liegt der Fokus darauf, wie dies im täglichen Betrieb umgesetzt werden kann.
Dieses Video beschränkt sich nicht auf allgemeine Aussagen, sondern geht konkret auf Entscheidungen hinsichtlich der Peppol-Konnektivität, der Formatkonvertierung, der Integration in Systeme wie SAP, Oracle oder Microsoft Dynamics sowie auf die Automatisierung von Aufgaben ein, die häufig zu Reibungsverlusten führen, wenn die Datenqualität unzureichend ist oder die Prozesse zu stark von manuellen Eingriffen abhängen. Für Konzerne mit Niederlassungen in mehreren Ländern trägt es zudem dazu bei, den belgischen Fall in eine umfassendere Strategie zur länderübergreifenden Compliance einzuordnen.